Pure and simple
Der brandneue C3030 ist der "Kleine" vom längst legendären und ungebremst erfolgreichen C3050. NAD steht für Neue Akustische Dimensionen. Beim C3030 verleihen die Erdenker nun auch neue Dimensionen bezüglich dessen kompakten Abmessungen.

Auf dem kultigen C3030 fallen die zwei grossen VU-Meter sofort ins Auge. Das schmucke Gerät ist aber untypisch schlank geschnitten, misst nur 36 cm in der Breite und sieht einfach zum Niederknien schön aus. Das ist mal ein wirklich cooles Retro-Design in Modern, echt toll. Auf der schönen Frontplatte befinden sich haptische Regler für Lautstärke, Balance und Klang-Einstellungen, so wie die Tasten zur Quellenwahl, alles ganz intuitiv. Die elegant in die Nut eingelassenen LEDs geben gut erkennbare Auskunft über die gewählte Quelle und Lautstärke, so simpel.

Der C3030 bietet aber auch einiges an Ausstattung. So verfügt er über einen HDMI eARC Anschluss für den TV, Bluetooth, Optical und Analog, und zusätzlich einen Phonoeingang für Plattenspieler mit MM-Abnehmern, mehr braucht man eigentlich nicht. Ein Subwoofer-Ausgang ist ebenfalls vorhanden und ein kleiner Schalter aktiviert den Highpass-Filter für kleine Regallautsprecher, was will man mehr?

Power hat der C3030 auch, und zwar reichlich. Rein nach Datenblatt sind es unspektakuläre 2x 50 Watt RMS. Aber eben, nach Datenblatt. Tatsächlich macht der kleine C3030 richtig Druck, was man von einem NAD nicht anders erwartet hätte. Das Geheimnis liegt seit jeher in der Stabilität der Spannungsversorgung der Endstufen. Und hier brilliert auch der kleine C3030 mit Spitzen-Leistungen bis zu 390 Watt bei 2 Ohm. Power ohne Ende.

Nun wollen wir dem versprochenen Klang-Potential auf den Zahn fühlen und schliessen den C3030 an die perfekt passenden Standboxen von SONOX an. Zusammen mit den Q80 jedenfalls geht hier richtig die Post ab. Diese Kombination begeistert vom ersten Ton an und überzeugt in allen Musikstilrichtungen gleichermassen mit weiter Bühne und präzisen Bässen. Auch bei gehobener Lautstärke kommt der C3030 nie an seine Grenzen, die Wiedergabe bleibt stabil auf dem Punkt und verführt zum Mitwippen. Das geht unter die Haut.

Was vermissen wir am C3030? Streaming. Das kommt in Kürze als NAD C3030-S mit BluOS. Wer aber bereits einen Streamer hat, der wird mit dem C3030 vollends glücklich. Klanglich kann dieser kompakte Verstärker problemlos mit seinem grösseren Bruder mithalten und bietet eine grundsolide Basis für ein durchweg musikalisches HiFi-Setup.
Mit dem C3030 lässt NAD alte Tugenden neu aufleben. Pure and simple.
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